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Lebensrettende Rauchmelder !
Laut Statistik werden jährlich ca. 60.000 Menschen bei Bränden im eigenen Haushalt verletzt und ca. 2 Menschen sterben täglich. Oft entstehen Wohnungsbrände durch erhitzte Elektrogeräte, brennende Kerzen die vergessen wurden, Wärmeerzeuger wie Öl- oder Kohleöfen, vergessene und nicht abgeschaltete Herdplatten, elektrische Kurzschlüsse und lose Klemmen in Verteilerdosen, Rauchen im Bett und dergleichen mehr. Meisstens entstehen diese Brände nachts und mit starker Rauchentwicklung. Die Menschen die durch diese Brände zu Schaden kommen, sterben sehr oft an Rauchvergiftung im Schlaf und nicht durch direkte Feuereinwirkung. Ein Rauchmelder, der in der Wohnung an der richtigen Stelle angebracht ist, reagiert auf ent- stehenden Brandrauch und gibt einen lauten Warnton ab, der die Schlafenden weckt und auf diese Weise zum Lebensretter wird. Je nach Ausführung eines Melders, ist ein Meldekontakt im Gerät vorhanden, der ein externes Gerät ansteuern kann (z.B. eine Brandmeldeanlage, eine Hupe, ein Lichtsignal o.ä. ). Wichtig ist auch die Kennzeichnung "VdS".
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Infomationen über den Notruf.
Die richtige Absetzung eines Notrufes ist entscheidend über den Erfolg desselben. Leider ist immer noch nicht bei Jedermann richtig bekannt, welche Organisation welchem Notruf zugeordnet ist und für welchen Notfall.
Telefonisch gilt :
Wer die Polizei benötigt, wählt den Notruf 110.
Wer den Rettungsdienst für medizinische Hilfe oder bei Verletzungen benötigt, wählt den Notruf 112.
Wer die Feuerwehr z.B. bei Bränden oder für die Technische Hilfeleistung benötigt, wählt ebenfalls den Notruf 112.
Beim Notruf über Handys ist folgendes zu beachten :
wenn man sich im Grenzbereich der Zuständigkeit verschiedener Organisationen oder Leitstellen befindet, kann es vorkommen, das ein Anruf zur falschen Leitstelle geleitet wird. Es ist z.B. schon mehrfach vorgekommen : Ein Anrufer aus Nordhessen landet mit seinem Anruf im benachbarten Nordrhein-Westfalen. Dies liegt an der Technik des Mobilfunk-Netzes. Hier ist es wichtig genaue Angaben über den Standort zu machen, damit der Leitstellen-Bearbeiter die richtigen Massnahmen einleiten kann. Im genannten Beispiel Informiert er über eine Direktverbindung die zuständige Leitstelle in Hessen.
Ebenfalls sehr wichtig :
-Wo ist der Notfall (damit die Fahrzeuge gezielt geleitet werden können) -Was ist geschehen (entscheidend für die zu treffenden Massnahmen) -Wieviele Verletzte (entscheidend für die Anzahl der einzusetzenden Fahrzeuge) -Welche Art der Verletzung liegt vor (der Rettungsdienst kann sich schon vorbereiten) -Warten auf Rückfragen, die Leitstelle beendet das Gespräch ! (um Missverständnissen vorzubeugen)
Man beachte die 5 "W....."
Vielerorts ist es noch üblich, das man bei Feueralarm den Meldeknopf für die Sirene drückt.
Hierzu folgendes :
schneller geht es über den Notruf 112, da die Leitstelle dann schon über den Notfall informiert ist und ihrerseits über Funk die Sirene oder die Funk-Meldeempfänger auslösen kann. Das erspart dann zeitaufwendiges Recherchieren der alarmierten Kräfte, denn diese müssen sich ohnehin nach der Alarmierung über Funk bei der Leitstelle melden und bekommen auf diesem Wege alle nötigen Informationen.
Noch zu beachten :
Darauf achten, das ein Hausnummernschild vorhanden ist, damit das Rettungspersonal das Haus schneller findet. Bei Dunkelheit das Aussenlicht einschalten. Das Haus wird dann auch schneller gefunden.
Wenn dies alles beachtet wird, ist ein reibungsloser Verlauf aller erforderlichen Massnahmen möglich.
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Copyright 2001, Robert Stutzmann | |
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